Archiv der Kategorie: Raspberry PI

VOIP SIP Video Türsprechstelle Eigenbau (Teil 3)

 Im Teil gehe ich noch mal im Detail auf die Konfiguration der einzelnen Komponente ein. In meiner Konstellation läuft auf einem Raspbberry PI die DoorPI SIP Türsprechstellen Software. Als Video nutze ich die PI Kamera. Hier gibt es jetzt 2 Möglichkeiten.

Die erste ist das SIP Phone von DoorPI die Kamera nutzt. Beim Rufaufbau wird dann ein VIDEO Call erzeugt und man kann mit einem entsprechenden Video fähigen Client / APP angenommen werden.

Die zweite wie ich sie nutzte erzeugt DoorPI nur den Audio Anruf. Das Video Bild wird per MJPG Streamer im Netzwerk zur Verfügung gestellt.  Wenn jemand die Türklingel betätigt wird der Ruf zum Client aufgebaut. Der Client baut dann die Video Verbindung zum MJPG Streamer auf. Das hat auch noch andere Vorteile. Auch ohne aktives Gespräch kann man sich das Bild anschauen. Als Client nutze ich von der Firma ELCOM eine Android APP auf einem Tablet.

Einige Dinge bei der Konfiguration sind aber zu beachten damit das Ganze stabil und zuverlässig läuft. Ob SIP Calls mit Video auch nach Extern über den Provider gehen (zum Handy) habe ich noch nicht getestet. Nur Audio ist da kein Problem. Somit kann auch via VPN dann auch auf dem Video Stream des MJPG Streamer zugegriffen werden.

Als Zusatz Funktion kann man denn noch eine Video Überwachung mit der Türstation implementieren. Dazu nutze ich auf dem NAS von Synology die APP Surveillance Station. Bewegungs-Erkennung Inklusive … Auch eine Android APP die als Widget Läuft auf dem Zentralen Wandtablet um immer einen Blick auf die Tür zu haben.

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Zentrales Wand Tablet zur Haussteuerung

Das Thema Hausautomation bzw.  Steuerung über ein Tablet oder Handy kommt immer mehr auf dem Markt.  Es gibt viele Hersteller die auf dem Markt vertreten sind. Von Profi Lösungen wie von Busch-Jaeger,‎ Gira  oder ‎Jung – ‎Merten. Diese Lösungen sind meist nicht günstig. Der Gira Home Server liegt schon bei 2000-5000 Euro und ist auch nur mit Gira Komponenten nutzbar.

Im Semi Profi Bereich macht sich zur Zeit das Homematic System auf sich aufmerksam. Mit eine Vielzahl an  Komponenten die preislich sehr interessant sind lässt sich hier eine komfortable Steuerung des Hauses aufbauen. Zur Zentralen Bedienung kann ein Handelsübliches Tablet eingesetzt werden.

Folgende Funktionen sind damit umgesetzt:

Auch ohne Handsteuerung lässt sich mit einem Zentralen Tablet an der Wand viel Organisation erledigen. Es ist quasi die Elektronische Kreidetafel oder das neue Postit in der Küche. Nur das sich die Informationen auf die Smartphones synchronisieren lassen.

Ich habe dazu ein Lenovo Tab2 genommen.  10 Zoll sollte das Display schon haben. Auch hier sind noch einige andere Dinge zu  beachten.

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VOIP SIP Video Türsprechstelle Eigenbau (Teil 2)

Im 2. Teil geht es um den Zusammenbau der SIP Türstation. Mittlerweile läuft die bei mir über 6 Monate ohne grössere Probleme. 2 Änderungen habe ich noch vorgenommen. Mann sollte auf eine gute qualitativ hochwertige SD Karte achten. Ich habe 2 Karten innerhalb von nur wenigen Tagen in den Speicherhimmel befördert.  Jetzt habe ich eine SanDisk mit 8GB genommen.

Dann habe ich noch mal den Verstärker getauscht. Mehr ist immer gut trift nicht immer zu. Vom 10 Watt bin ich auch ein mini Verstärker von 1 Watt gewechselt. Hintergrund war das ich die Soundausgabe nicht so weit absenken konnte das der Lautsprecher dmit klar kam. Zu den Einstellungen und Settings und auch die Einrichtung der APP für die innen Sprecheinheit wird es noch einen 3. Teil geben.

Auch zu beachten ist, dass das Projekt sich weiterentwickelt und Regelmässig Updates bekommt. Bis jetzt läuft es bei mir aber Fehlerfrei.

Nun geht es um den Hardware Aufbau.

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Multiroom Wlan Lautsprecher im Eigenbau

Beiden Multiroom System ist Bewegung in den Markt gekommen. Immer mehr Hersteller (siehe Artikel Multiroom System) kommen auf dem Markt. Leider sind die Preise immer noch unverschämt hoch und die Qualität ist mehr Mittelmässig oder das System ist in sich so weit geschlossen, das man keinerlei Flexibilität hat. Auch das Handling ist nicht immer wie man so schön sagt, Benutzer orientiert ausgelegt.

Lidl hat im aktuellen Prospekt 05.12.2015 die Serie von SilverCrest mit 4 Varianten im Angebot. Von 60 € bis 130 € je Lautsprecher sind das schon sehr günstige Preise. Die Leistung erstreckt sich von 18W bis 35W. Da stellt sich nur die Frage wie lange diese im Markt verfügbar sind. Wenn man sein  System erweitern möchte, sollte man darauf achten , dass  das System auch langfristiger verfügbar ist.

So ist eine Opensource System wie hier beschrieben, langfristig gesehen, die bessere Wahl und die Qualität des Klangs kann man selber bestimmen.

Für manche mag Multiroom neu sein, aber da man von einem Zentralen Instanz an X Ausgabe Geräte, Videos oder Audio senden kann ist nicht neu. Logitech hat dieses bereits 2001 mit der Squeeze Serie sehr gut umgesetzt (siehe Wikipedia). Neben Software gab es eine Reihe von Hardware Player, Boxen etc. die alle getrennt oder auch als ein Verbundsystem (Multiroom) laufen konnten. Das ganze zentral gesteuert, per APP, oder Web Interface. Auch andere Dienste wie Napster, Spotify, WebRadio konnten mit eingebunden werden.

2012 wurde die Serie von Logitech komplett eingestellt. Die Software wurde als Opensource zur Verfügung gestellt. Die hat nun die freie Gemeinde von Entwicklern auf die Idee gebracht das ganze weiter zu entwickeln. Unter anderen gibt es auch viele SoftClient wie der Squeezelite, der unter anderen auf dem Raspberry läuft. Diese habe ich jetzt schon mehrfach im Einsatz, hatte er immer die Herausforderung wie die Musik ausgegeben wird.

Im Artikel HDMI Audio Ausgabe für den Raspberry-PI bin ich schon auf einige Möglichkeiten eingegangen. Aber das Thema Verstärker und Lautsprecher war immer nur Semiprofessionell umgesetzt… aber Funktional.

Mit dem HiFiBerry AMP+ bietet sich da neue Möglichkeiten, ein LAN oder auch W-Lan Lautsprecher umzusetzen für wenig Geld.

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Raspberry Squeezelite mit Equalizer

Manchmal ist die Tonqualität des Squzzelite Client trotz HDMI Audio Adapter oder Hifiberry nicht immer ausreichend. Ein wenig Bass oder Höhen würden manchmal wunder bewirken.

Dazu gibt es für den Raspberry und Alsa Soundkarten Treiber einen Equalizer. Damit lassen sich sehr beeindruckende Ergebnisse erzielen. Das Installieren

Raspbberry Equalizer für einen bessern Sound
Raspbberry Equalizer für einen bessern Sound

dauert keine 10 Minuten. Nach einem Reboot und Änderungen in der Squeezelite Konfiguration kann schon eine „Sound Optimierung“ vorgenommen werden.

Gerade im Zusammenhang mit dem Hifiberry kann eine wahre BOOM BOX entstehen. Zum Hifiberry mehr in einem anderen Artikel, jetzt zum Equalizer.

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Squeezelite synchronisieren und Optimieren

Mit dem Squeezlite auf einen Raspberry lässt sich zusammen mit dem LMS (Logitec Media Server) oder auch Squeeze Server genannte ein günstiges MultiRoom System aufbauen. In anderen Beiträgen habe ich schon viele Punkte beschreiben. Zentrale Tablet Steuerung, Androids APPs, Installation des Squeezelite, sowie alternativen zur Sound Ausgabe wie HDMI, USB oder auch den HifiBerry AMP (mit Verstärker 2X25W).

Nach dem ich jetzt 3 Raspberry Clients habe, bekam ich immer wieder Probleme bei der Synchronisierung der 3 Zonen. Was bei einem Multiroom System sehr störend ist, gerade wenn sich die 3 Lautsprecher paare in Hörweite sich befinden. Auch ein stottern bzw eine verzerrte Wiedergabe war sehr oft der Fall. Nach einigen experimentieren habe ich jetzt das System so konfiguriert, das die Synchronisation und die Sound Qualität sehr gut sind.

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HDMI Audio Ausgabe für den Raspberry PI

Viele nutzen für die Audio Ausgabe beim Rasberry die Onbaord Chip mit dem 3,5 klinken Stecker.Die Qualität ist für ein Multiroom System aber nur bedingt zu empfehlen. Als Alternative stehen div. USB Adapter für schmales Geld zur Verfügung. Auch da kann man fast die Qualität dem Preis zuordnen. Meist nicht die Ausgabe, aber beim Verbinden mit Verstärkern neigen doch die Billigen zum brummen.

Als Alternative gibt es da doch Soundkarten die auf den GPIO Steckplatz gesteckt werden. Das ohne oder auch mit Versträrker. Die letzte Variante ist eine Alternative für W-Lan Boxen. Der AMP leistet 2X25 Watt Leistung und wird mit 12V-18V betrieben. Der Raspberry wird über den HiFiBerry AMP versorgt.

Alternativ habe ich sehr gute Erfahrungen mit einen HDMI VGA/Audio Adapter gemacht. Der Stecker des HDMI Ports ist etwas stabieler und die Qualität ausreichend. Der HDMI Adapter besitzt dabei noch einen Ausgang auf VGA um einen Monitor anzuschliessen. Der Raspberry muß aber dazu noch um konfiguriert werden.

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