Archiv der Kategorie: Raspberry PI

Multiroom Wlan Lautsprecher im Eigenbau

Beiden Multiroom System ist Bewegung in den Markt gekommen. Immer mehr Hersteller (siehe Artikel Multiroom System) kommen auf dem Markt. Leider sind die Preise immer noch unverschämt hoch und die Qualität ist mehr Mittelmässig oder das System ist in sich so weit geschlossen, das man keinerlei Flexibilität hat. Auch das Handling ist nicht immer wie man so schön sagt, Benutzer orientiert ausgelegt.

Lidl hat im aktuellen Prospekt 05.12.2015 die Serie von SilverCrest mit 4 Varianten im Angebot. Von 60 € bis 130 € je Lautsprecher sind das schon sehr günstige Preise. Die Leistung erstreckt sich von 18W bis 35W. Da stellt sich nur die Frage wie lange diese im Markt verfügbar sind. Wenn man sein  System erweitern möchte, sollte man darauf achten , dass  das System auch langfristiger verfügbar ist.

So ist eine Opensource System wie hier beschrieben, langfristig gesehen, die bessere Wahl und die Qualität des Klangs kann man selber bestimmen.

Für manche mag Multiroom neu sein, aber da man von einem Zentralen Instanz an X Ausgabe Geräte, Videos oder Audio senden kann ist nicht neu. Logitech hat dieses bereits 2001 mit der Squeeze Serie sehr gut umgesetzt (siehe Wikipedia). Neben Software gab es eine Reihe von Hardware Player, Boxen etc. die alle getrennt oder auch als ein Verbundsystem (Multiroom) laufen konnten. Das ganze zentral gesteuert, per APP, oder Web Interface. Auch andere Dienste wie Napster, Spotify, WebRadio konnten mit eingebunden werden.

2012 wurde die Serie von Logitech komplett eingestellt. Die Software wurde als Opensource zur Verfügung gestellt. Die hat nun die freie Gemeinde von Entwicklern auf die Idee gebracht das ganze weiter zu entwickeln. Unter anderen gibt es auch viele SoftClient wie der Squeezelite, der unter anderen auf dem Raspberry läuft. Diese habe ich jetzt schon mehrfach im Einsatz, hatte er immer die Herausforderung wie die Musik ausgegeben wird.

Im Artikel HDMI Audio Ausgabe für den Raspberry-PI bin ich schon auf einige Möglichkeiten eingegangen. Aber das Thema Verstärker und Lautsprecher war immer nur Semiprofessionell umgesetzt… aber Funktional.

Mit dem HiFiBerry AMP+ bietet sich da neue Möglichkeiten, ein LAN oder auch W-Lan Lautsprecher umzusetzen für wenig Geld.

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Raspberry Squeezelite mit Equalizer

Manchmal ist die Tonqualität des Squzzelite Client trotz HDMI Audio Adapter oder Hifiberry nicht immer ausreichend. Ein wenig Bass oder Höhen würden manchmal wunder bewirken.

Dazu gibt es für den Raspberry und Alsa Soundkarten Treiber einen Equalizer. Damit lassen sich sehr beeindruckende Ergebnisse erzielen. Das Installieren

Raspbberry Equalizer für einen bessern Sound
Raspbberry Equalizer für einen bessern Sound

dauert keine 10 Minuten. Nach einem Reboot und Änderungen in der Squeezelite Konfiguration kann schon eine „Sound Optimierung“ vorgenommen werden.

Gerade im Zusammenhang mit dem Hifiberry kann eine wahre BOOM BOX entstehen. Zum Hifiberry mehr in einem anderen Artikel, jetzt zum Equalizer.

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Squeezelite synchronisieren und Optimieren

Mit dem Squeezlite auf einen Raspberry lässt sich zusammen mit dem LMS (Logitec Media Server) oder auch Squeeze Server genannte ein günstiges MultiRoom System aufbauen. In anderen Beiträgen habe ich schon viele Punkte beschreiben. Zentrale Tablet Steuerung, Androids APPs, Installation des Squeezelite, sowie alternativen zur Sound Ausgabe wie HDMI, USB oder auch den HifiBerry AMP (mit Verstärker 2X25W).

Nach dem ich jetzt 3 Raspberry Clients habe, bekam ich immer wieder Probleme bei der Synchronisierung der 3 Zonen. Was bei einem Multiroom System sehr störend ist, gerade wenn sich die 3 Lautsprecher paare in Hörweite sich befinden. Auch ein stottern bzw eine verzerrte Wiedergabe war sehr oft der Fall. Nach einigen experimentieren habe ich jetzt das System so konfiguriert, das die Synchronisation und die Sound Qualität sehr gut sind.

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HDMI Audio Ausgabe für den Raspberry PI

Viele nutzen für die Audio Ausgabe beim Rasberry die Onbaord Chip mit dem 3,5 klinken Stecker.Die Qualität ist für ein Multiroom System aber nur bedingt zu empfehlen. Als Alternative stehen div. USB Adapter für schmales Geld zur Verfügung. Auch da kann man fast die Qualität dem Preis zuordnen. Meist nicht die Ausgabe, aber beim Verbinden mit Verstärkern neigen doch die Billigen zum brummen.

Als Alternative gibt es da doch Soundkarten die auf den GPIO Steckplatz gesteckt werden. Das ohne oder auch mit Versträrker. Die letzte Variante ist eine Alternative für W-Lan Boxen. Der AMP leistet 2X25 Watt Leistung und wird mit 12V-18V betrieben. Der Raspberry wird über den HiFiBerry AMP versorgt.

Alternativ habe ich sehr gute Erfahrungen mit einen HDMI VGA/Audio Adapter gemacht. Der Stecker des HDMI Ports ist etwas stabieler und die Qualität ausreichend. Der HDMI Adapter besitzt dabei noch einen Ausgang auf VGA um einen Monitor anzuschliessen. Der Raspberry muß aber dazu noch um konfiguriert werden.

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VOIP SIP Video Türsprechstelle Eigenbau (Teil 1)

Vista Door Aussen und Innen Einheit
Vista Door Aussen und Innen Einheit

 Ich bin auf ein sehr interessantes Projekt gestoßen. Das ganze kam nur da meine Video Türsprechstelle nach genau 2 Jahren den geist auf gegeben hat. Nach dem ich keine Lust hatte mit dem Lieferanten darüber zu streiten, das die Garantie ab Lieferung und nicht bei Rechnungsstellung gilt, habe ich mich entschieden das ganze System zu tauschen. Die bestehende Aussenstelle hätte ich tauschen oder reparieren lassen, aber ich denke das diese  dann auch nicht lange gehalten hätte, da die innere Elektronik nicht geschützt war. Feuchtigkeit konnte ohne Probleme eindringen. Die Platine war gegen Korrosion geschützt, aber die einzelnen ICs waren da schon sehr angegammelt. Die VistaDoor Einheit sieht Aussen wie auch Innen sehr schön aus. Hat aber einige wie ich meine Kontruktionsfehler. Die Sprache und das Video Bild waren auch immer OK. Kein Brummen oder Rauchen im Ton und das Video Bild war gestochen scharf. Nachts konnte man dank der eingebauten IR Dioden auch noch genug erkennen.

Rito Aussensprechstelle
Rito Aussensprechstelle

Auf der Suche nach einer Alternative hatte ich mal wieder vergessen wie teuer diese Lösungen sind. Meist geht es da nicht nur um die Funktion, die Außenstation und Inneneinheit sollten schon nach etwas aussehen. Meisten liegt da drin der Haken, da die Handelsüblichen Außenstationen wenig mit Design zu tun haben. Dann kommt noch hinzu daß das ganze auch funktionieren muss. In der Vergangenheit hatte ich da schon viel erlebt. Von Dauer Brummen, gestörte Video Übertragung bis hin das man die Gegenseite nicht verstanden hat oder das der Tür Summer nicht ging.

Also waren da schon mal 2 Aspekte die erfüllt werden müssen.

  • Das Desing soll für die Innen und Aussenstation ansprechend sein
  • Klare Verständigung in Bild und Ton
  • IP / SIP währe wünschenswert
  • Mehrwert Funktionen und Flexible Möglichkeiten
Sidle Aussenstation
Sidle Aussenstation

Und nun ging die Suche Los… Die alte Variante schlug schon mit 800 € Invest ganz schön ins Portmonee. Die meisten Systeme sind schon anhand der vorsintflutlichen Außenstation , auszuschliessen , da die Aussenstationen mehr an

Gira Aussen-Sprechstelle
Gira Aussen-Sprechstelle

einer Sprechstelle aus einem U-Boot…von 1945…., erinnern. Dann kam noch der Aspekt der Sprachqualität zum Tragen.

Warum nicht Digital bzw. eine IP VOIP/SIP System ? Nun war ich bei Systemen angekommen wo die Preisspanne bei 3000 – 8000 € liegen. Auch wenn die RITO, ELCOM, Sidle und die anderen Hersteller Ihr Handwerk beherrschen, fand ich die Preise als sehr unverschämt an.

Ich kann nicht verstehen was so teuer ist, das ein SIP Client (TÜR) eine Rufnummer anrufen zu lassen und dann noch ein Video Bild zu übertragen wenn jemand auf den Klingel Knopf drückt.

Dann bin ich auf ein Raspberry Projekt gestossen. Ich finde diesen kleine Mini Rechner sehr faszinieren, und da mein gesamtes Multiroom System damit läuft würde ein weiterer nicht mehr auffallen in meiner Sammlung. VOIP SIP Video Türsprechstelle Eigenbau (Teil 1) weiterlesen

SqueezeSlave und Server auf dem Raspberry

Ein MultiroomSystem mit einer  Zentralen verwaltung oder Steuerung war schon immer mein Wunsch. Die Umsetzung war schwieriger als gedacht. Fertige Systeme (siehe Artikel) gehen ganz schön ins Geld.

Logitech hat bis 2008 ein Produkt namens Squeeze auf dem Mark gebracht. Ursprünglich entwickelt wurden die Player bei der Firma SlimDevices. Mehr dazu siehe bei Wikipedia.  Das Projekt wird aber noch weitergeführt als Open Source. Mit einem Raspberry Pi der Software Squeezeslave (Empänger) und dem Logitech Media Server (LMS) läst sich sein eigenes Multiroom System aufbauen.

Der LMS dient als Server zum verteilen von Medien Daten. Der SqueezeSlave ist ein reiner Empänger von diesen Medien  Inhalten und kann vom LMS aus gesteuert werden. Der SqueezeSlave ist lauffähig auf einen Raspberry PI, somit kann man mit weniger als 50€ sich ein Lautsprecher System aufbauen, das über Netzwerk oder auch W-Lan angesteurt werden kann. Gruppen von mehreren Lautsprecher können gebildet werden, oder jeder SqueezeSlave mit einem eigenen Inhalt angesteurt werden. Das kommt dem Multiroom System schon mal sehr nah.

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Multiroom System

AngeboteMultiroom Systeme werden immer mehr angeboten.  Immer mehr Hersteller dieses Produkt  in ihr Portfolio  mit auf.SamsungMultiroom,SONOSMultiroom ,PUREJongo  ,Sony, TeufelRaumfeld und Philips sind nur einige Hersteller die auf dem Mart vertreten sind .

Sonos System
Sonos System

Ärgerlich  ist das meist auf ein proprietäres Protokoll  gesetzt wird und somit eine Einbindung bestehender Komponenten schwierig oder auch unmöglich ist.Oder man setzt auf ein Zentrales system, was nicht immer möglich ist, da alle Lautsprecher Kabel zu einen Zentralen Punkt geführt werden müssen. Ein umstellen der Lautspreche ist somit auch nicht möglich.  In der Regel beginnen die Preise bei ca. 200 € und nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Einige Systeme sind auf reine Stereo ausgelegt. Grosse Hersteller setzten auch auf 5.1.

Sony W-Lan Lautsprecher
Sony W-Lan Lautsprecher
Pure , bunt und rund
Pure , bunt und rund

Alternativ kann man auch mit etwas Geschick ein gültiges eigenes System einrichten …

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Raspberry PI Wlan Realtek RTL8188

mit dem Raspberry Pi kann ich auch einen Wlan Stick nutzen. In meinem Fall habe ich einen Realtek RTL 8188. Nicht auf jedem Stick steht der Hersteller drauf.   Gerade bei No Name Produkten ist das immer ein Problem.

Als erstes schauen wir ob der USB Wlan Adapter erkannt ist und welcher Typ angeschlossen ist.

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Watchdogs für den Raspberry PI

Der Prozessor von Broadcom im Raspberry Pi verfügt über einen Hardware-Watchdog. Dieser Wachhund kann das System neustarten, wenn ein Problem auftritt. Idealerweise hoffen wir zwar, dass nie ein Problem auftreten wird, aber wenn es denn doch passiert, dann sollte der Raspberry Pi automatisch neu starten. Aus der Ferne würde man sonst Schwierigkeiten haben einen Neustart zu provozieren.

Um den Watchdog zu nutzen müssen wir entsprechende Kernelmodule laden und den Watchdog installieren:

sudo modprobe bcm2708_wdog
echo “bcm2708_wdog” | sudo tee -a /etc/modules
sudo apt-get install watchdog

Danach noch die Konfiguration des Watchdogs durchführen:

sudo nano /etc/watchdog.conf

Und hier innerhalb der folgenden Einträge das führende “#” entfernen.

watchdog-device = /dev/watchdog
max-load-1 = 24

Nun noch den Watchdog neustarten und wir sind fertig:

sudo /etc/init.d/watchdog restart

Um den Watchdog zu testen nutzen wir eine Fork Bomb und geben folgendes auf der Shell ein:

:(){ :|:& };:

CCU.IO auf dem Raspberry

CCU.IO ist eine auf Node.js basierende Applikation die die Möglichkeiten einer HomeMatic CCU erweitert. CCU.IO kommuniziert über das „BIN-RPC“-Protokoll mit rfd (HomeMatic Funk-Komponenten), hs485d (HomeMatic Wired-Komponenten) und CUxD (FS20, EnOcean, …), außerdem wird auch die Logikschicht („ReGaHSS“) der HomeMatic CCU eingebunden.

CCU.IO kann mit seinem integrierten Webserver als Basis für Web-basierte Visualisierungen dienen und ermöglicht durch die Nutzung der Socket.IO Bibliothek Web-Oberflächen Events von der CCU nach dem Push-Prinzip zu empfangen. Ein Ressourcenintensives Polling entfällt somit und die Visualisierung stellt geänderte Status mit geringerer Latenz dar. Darüberhinaus fungiert CCU.IO hier als Proxy – egal wieviele Visualisierungs-Instanzen geöffnet sind – die Belastung für die HomeMatic CCU bleibt gleich gering.

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