SqueezeSlave und Server auf dem Raspberry

Ein MultiroomSystem mit einer  Zentralen verwaltung oder Steuerung war schon immer mein Wunsch. Die Umsetzung war schwieriger als gedacht. Fertige Systeme (siehe Artikel) gehen ganz schön ins Geld.

Logitech hat bis 2008 ein Produkt namens Squeeze auf dem Mark gebracht. Ursprünglich entwickelt wurden die Player bei der Firma SlimDevices. Mehr dazu siehe bei Wikipedia.  Das Projekt wird aber noch weitergeführt als Open Source. Mit einem Raspberry Pi der Software Squeezeslave (Empänger) und dem Logitech Media Server (LMS) läst sich sein eigenes Multiroom System aufbauen.

Der LMS dient als Server zum verteilen von Medien Daten. Der SqueezeSlave ist ein reiner Empänger von diesen Medien  Inhalten und kann vom LMS aus gesteuert werden. Der SqueezeSlave ist lauffähig auf einen Raspberry PI, somit kann man mit weniger als 50€ sich ein Lautsprecher System aufbauen, das über Netzwerk oder auch W-Lan angesteurt werden kann. Gruppen von mehreren Lautsprecher können gebildet werden, oder jeder SqueezeSlave mit einem eigenen Inhalt angesteurt werden. Das kommt dem Multiroom System schon mal sehr nah.

Um nicht bei 0 anzufangen gibt es ein Projekt vonThomas Ruehl. http://www.squeezeplug.eu/. Hier bekommt man ein ganze Raspberry Image das nur auf eine SD Karte muss und lauffäig ist. Download des Image hier. Dazu gibt es auch ein Video in Deutsch dazu. Im Image ist der squeezeSlave und der LMS enthalten. Man kann wahlweise entscheiden ob beides oder nur eins von beiden instaliert werden soll.

Anleitung bei Youtube:

[embedyt]http://www.youtube.com/watch?v=F6J1Ml_Fhho[/embedyt]

Danach sollte sich der SqueezeSlave beim LMS anmelden. Bei mir ist der LMS mit auf dem Synology  Nas alls zusätzliches Paket installiert. Dort befinden sich auch die Medien Inhalte wie Music etc.

Nun haben wir einen Player der Zentral gesteurt werden kann. Mehrer diese SqueezePlugs können synchron oder einzelnt angesteuert werden. Lautsprecher können an den Raspberry nicht direkt angeschlossen werden. Entweder man hat einen alten Verstärker noch im Haus, oder bediehnt sich eines alten Hifi Verstärker aus dem Auto mit einem 12V Netzteil. Ich habe mich in der ersten Version für 2 Kemo Mono Fertigmodule entschieden (z.B bei Conrad). Das ganze ist dann in die Doppeldecke gewandert. Für die Küche habe ich mich für Satteliten Lautsprecher entschieden ( HTS-1010 von Conrad ). Diese haben zwar keinen Bass, was aber bei dem Verstärker keine Rolle spielt. (siehe Fotos)

[envira-gallery id="536"]

Vom Rasperry könnte man nun per 3,5 Kling die Verbindung mit dem Verstärker herstellen und oh Wunder es kommt Musik. Damit die Qualität nicht leidet, habe ich aber dem Raspberry eine USB Sound Karte gesponsert. Die Einrichtung der USB Karte ist mit in diesem Artikel beschrieben, hier habe ich den Squeeze noch von Hand aufgesetzt und nicht auf das fertige Image von Squeezeplug gesetzt.

Was aufgefallen ist, das es bei der Syncronisation (wiedergabe) etwas anstrengen ist die richtigen Einstellungen zu finden wenn die Raspberrys unterschiedlich sind. Das bezieht sich nicht nur auf Soundkarte sondern auch auf die Anbindung per Wlan (siehe hier).

Ein Gedanke zu „SqueezeSlave und Server auf dem Raspberry“

Kommentar verfassen